Archiv der Kategorie 'Veranstaltung'

Racism Revisited – Eine Veranstaltungsreihe von for your interest (f.y.i.) in Stuttgart zu Dimensionen von Rassismus und möglichen Interventionen

Zum Teil in Kooperation mit content/contain‘t.
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VORTRAG ZU DEN AKTUELLEN PROTESTEN GEGEN UNTERKÜNFTE FÜR GEFLÜCHTETE IN BA-WÜ
Mittwoch, 26. März 19:30 Uhr
STUTTGART, GEISSSTRASSE 7, 1. STOCK
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DOKUMENTATION DES KAMPFES GEGEN RESIDENZPFLICHT / FILMVORFÜHRUNG UND DISKUSSION MIT DER REGISSEURIN
Mittwoch, 9. April 19:30 Uhr
CONTAIN’T-GELÄNDE, BAD-CANNSTATT, GÜTERSTRAßE 10
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ZWISCHEN VERACHTUNG UND BEDROHLICHKEIT. GEGENWÄRTIGE MUSTER DES ANTIZIGANISMUS. VORTRAG
Mittwoch, 23. Pril 19:30 Uhr
STUTTGART, GEISSSTRASSE 7, 1. STOCK
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WIEDERKEHR DES VERDRÄNGTEN. VORTRAG
Konzept und Praxis der „Critical Whiteness“ werden vorgestellt und kritisch beleuchtet.
Mittwoch, 30. April 19:30 Uhr
BÜCHERGILDE STUTTGART, CHARLOTTENSTRASSE 1
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Hier geht es zum ausführlichen Programm.

Thomas v.d. Osten-Sacken: Syrien – Katastrophe ohne Ende? Drei Jahre nach Ausbruch des “arabischen Frühlings”

Donnerstag, 6. März 2014, 20 Uhr

Buchtreff: Büchergilde, Charlottenstraße 1, 70182 Stuttgart ‎

Vortrag zum Nachhören: Audio: Syrien – Katastrophe ohne Ende?

Vor drei Jahren war die Hoffnung groß: Plötzlich fand sich die „arabische Straße“ nicht mehr mit den autoritären Regimen im Nahen Osten zusammen, um Israel- und USA-Fahnen zu verbrennen, sondern richtete ihren Zorn gegen die eigenen Herrscher. Es roch nach Aufbruch. Langjährige Diktatoren wurden gestürzt, so in Tunesien, Ägypten und Libyen. Auch in Syrien schien es einem blutrünstigen Henker endlich an den Kragen zu gehen. Doch das Assad-Regime hält sich bis heute mit unvorstellbarer Brutalität an der Macht, die Menschen leiden unter einem furchtbaren Bürgerkrieg, dem nicht nur zehntausende Zivilisten zum Opfer fallen, sondern der auch unzaehlige Islamisten ins Land lockt. Waehrend Russland, der Iran und die Hizbollah das Assad Regime mit Geld,Waffen und Kaempfern stuetzt, laesst der Westen die demokratische Opposition im Stich.

Der Überblick fällt zunehmend schwer. Wer sind und was wollen die verschiedenen Akteure? Wer kämpft gegen wen? Welche internationalen Interessen treffen in dem Konflikt aufeinander? Wie ist das Agieren Russlands, des Iran, der USA einzuschätzen? Welche Bedeutung hat das alles für Israel? Haben die Menschen in Syrien noch Aussicht auf den Sturz des Regimes? Und ist überhaupt noch etwas übriggeblieben vom „arabischen Frühling“? Ist die Hoffnung auf mehr Demokratie und Emanzipation in Syrien und der arabischen Welt vergeblich?

Thomas von der Osten-Sacken ist Geschäftsführer der Hilfsorganisation Wadi e.V. und als solcher seit über 20 Jahren regelmäßig im Nahen Osten unterwegs. Außerdem ist er freier Publizist und schreibt u.a. für die Jungle World und die Welt.

Eine Veranstaltung von Contain’t , LAK Shalom Baden-Württemberg und Emanzipation und Frieden

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aktuelle Infos zur Lage in Syrien gibt es auch hier

Alex Feuerherdt (Köln): NGOs zwischen Hilfe & Hilfsbusiness – Beispiel Palästina.

Mo., 27. Januar 2014, 19:30

Anzeige in Ramallah

NGOs sind in vielen Teilen der Welt tätig. Mit Spendengeldern und sonstigen Zuweisungen bauen sie Straßen, Häuser, unterstützen Organisationen, verteilen Aufträge und leisten Hilfe. Dabei verfolgen sie auch politische Ziele, die nicht auf direkte Hilfe ausgerichtet sind.

So legitim es ist, das Handeln von Regierungen und Unternehmen unter die Lupe zu nehmen, so legitim ist dies auch für NGOs. Die NGO-Dichte in den palästinensischen Gebieten ist weltweit am höchsten, obwohl es auf der Welt weitaus schlimmere Krisengebiete gibt. Der Referent beschäftigt sich mit den Zielen der NGOs in palästinensischen Gebieten, der Motivation ihrer Mitarbeiter und ihrer Finanzierung. Und er stellt die Frage: Könnte es sein, dass manche NGOs aus finanziellen (Arbeitsplatzsicherung) oder ideologischen Gründen eher an einer Fortsetzung des Konflikts als an dessen Beilegung interessiert sind?

Die Veranstaltung findet nicht zufällig am Auschwitz-Gedenktag statt. Konsequenzlose Betroffenheitsrituale über gewesene Folgen des Judenhasses gibt es genug. Auseinandersetzungen mit aktuellen Unterstellungen gegenüber dem jüdischen Staat dagegen kaum.

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